Montag, 10. Dezember 2018
Vom Allerinnersten

Vom Allerinnersten

Samuel Widmer
Vom Allerinnersten

197 Seiten
Basic Editions, 2005
ISBN-10: 3-9523033-2-1

Alles beginnt mit Selbsterkenntnis. Und Selbsterkenntnis beginnt mit dem ersten Schritt, dem Lauschen und Schauen. Samuel Widmer führt uns in (s)eine Begriffswelt ein, die das umschreibt, was er das Allerinnerste nennt. Über jeden der vorgestellten Begriffe wie Stille, Wirklichkeit, Demut, Losgelöstheit, Unausweichlichkeit, Entsagung, Zweifel u.a. entfaltet Widmer einen meditativen Text und führt so den Leser in die verschiedenen Aspekte des Allerinnersten.

„Man muss es nur einsinken lassen in sich, sich davon berühren lassen, damit still sein. Dann öffnet sich etwas in einem; das Wort, welches nicht das Ding ist, öffnet dann etwas in einem. Man geht dabei über das Wort hinaus in das, was es meint, in die Wirklichkeit dieses Dings hinein, welche das Wort erfolglos zu packen versucht.“

„Das Allerinnerste, das heißt, der eine Duft, den diese Begriffe einzufangen versuchen, kann ein Leben ausfüllen, Beziehungen können in seiner Verheißung blühen.“

Das Allerinnerste ist der Motor der Transformation. Sobald wir uns der Wirklichkeit stellen, dem, was ist, verändern sich diese Fakten. Sie werden geläutert, gewandelt, transformiert. Alles was sich im Prozess der Selbsterkenntnis seiner Wirklichkeit stellt, wird befreit von dieser Wirklichkeit ins Allerinnerste hinein. Nicht Blei in Gold, aber Leiden in Leidenschaft ist das was stattfindet. Schmerz weitet sich zu Liebe und Angst wandelt sich in Ehrfurcht.