Montag, 10. Dezember 2018
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14 Einträge
Ulrike Ulrike schrieb am 15.12.2012 um 08:55:
Lieber Eckhard, liebe Maria,

ich habe eure Internetseite noch mal ganz intensiv gelesen und gemerkt, dass sie eine sehr hohe philosophische Qualität hat. Alle Achtung! Ich bin wirklich beeindruckt über die Inhalte und das Allermeiste davon kann ich hundertprozentig unterschreiben.
Auf jeden Fall reizt mich der Gedanke jetzt, euch noch mal näher kennen zu lernen. Vielleicht erst mal ganz wertfrei ohne Absicht und Zweck. Ich finde es einfach wunderbar, eine Gemeinschaft zu erleben (außer meiner eigenen), die es schafft, sich gegenseitig zu achten, zu fördern, zu begleiten usw. - Ich erlebe euch beide als tolle gegenseitige Bereicherung so wie ihr seid.

Liebe Grüße, Ulrike
Wilkening, Günter Wilkening, Günter schrieb am 20.09.2012 um 08:55:
Möchte gerne viele gratis auf der schönen Seite davon überzeugen, dass es sich lohnt auf der schönen Erde zu sein.:

Die Zeit
Die Zeit verrinnt zwischen den Händen, wenn wir sie nicht zu nutzen wissen,
Die Zeit für den Menschen hat ein Anfang und ein Ende,
Die Zeit ist ein Geschenk des Himmels, nutze Sie und verliere sie nicht aus den Augen,
Die Zeit ist eine Reise zwischen dem Himmel und der Erde,
Die Zeit ist Geheimnisse zu lüften und die Schönheit der Natur zu entdecken,
Die Zeit formt den Menschen, wenn er sich Ziele setzt, um Sie zu verwirklichen,
Die Zeit ist kostbarer als Diamanten und Edelsteine,
Die Zeit verwende sie mit Verstand und von Herzen,
Die Zeit, nimm Sie Dir, um Liebe und Geborgenheit zu schenken,
Die Zeit ist eine Herausforderung für das Leben, darum vergeude sie nicht,
Die Zeit ist um Gefühle zu erwidern, die dir geschenkt werden,
Die Zeit ist eine Lebensquelle und sie hat die Macht, Trauer und Leid zu überwinden,
Die Zeit hat und kennt keine Grenzen.

Text: Günter Wilkening (Urheber), Minden/Westfalen

Vielen herzlichen dank!
Nicola Nicola schrieb am 05.08.2012 um 08:55:
Hallo ich bin Nicola, das was ich hier lese berührt mich. Mein Herz fängt an zu schlagen und ich verspüre auch Angst, die ist so oft da. Ich weiß von einem anderen Leben, wünsche Euch viel Glück und Kraft und werde hier immer mal reinschauen. Ich lebe mit meinem Sohn in Unterfranken. Etwas in mir lässt mich suchen. In den letzten Jahren bin ich immer stiller geworden. Weniger Worte. Sprachlosigkeit auch, über das Leben. Ich bin 44. Ich hätte gerne die CD, mit den sehr schönen Texten. Wie kann ich sie beziehen? Eine gute Zeit und einen freudvollen, stillen, lebendigen, wie es auch sein mag, Jahreswechsel. Nicola
Ulrike Ulrike schrieb am 01.08.2012 um 08:55:
Liebe Maria,lieber Eckhard,
ich weiß nicht mehr wo ich sie gefunden habe, Eure räumlich sehr kleine Annonce. mein Koffer stand im Flur und es war schon etwas späht den Zug zu erreichen. Heute habe ich mich an meinen Küchentisch gesetzt und im Internet gefunden, was Ihr über Euch und gemeinschaftsfähig werden geschrieben habt. Danke für die wunderbaren Naturfotos. Sie haben mich befreit aufatmen lassen. und das, was ich gelesen habe, hat mich sehr berührt. Es wechselte zwischen Lachen und Weinen,Trauer und Freude,Sehnsucht und Furcht.

Lieben Gruß, Ulrike
Marcel Marcel schrieb am 31.07.2012 um 22:00:
Liebe Maria und lieber Eckhard,

vor einigen Wochen überflog ich Eure Anzeige in der SEIN und da ich erst mal in die Sommerfrische reiste, konnte und wollte ich mich eigentlich gar nicht bei Euch melden. Auf meiner Reise kam mir jedoch immer wieder Eure Anzeige in den Sinn, sodass ich mich nun doch mal gern bei Euch melden möchte.

Ein Moment, auf dieser Reise gab es einen ganz besonderes Erlebnis. Ich fuhr mit dem Fahrrad über ein Feld und suchte den Weg zu einem See und fand einen Mann mit dem mich vier Stunden unterhielt, wobei die letzte Stunde von unzähligen Abschieden geprägt waren und wir uns dann wirklich voneinander losreißen mussten, da er noch erwartet wurde und ich vor Sonnenuntergang noch ein Platz für die Nacht finden musste. Der letzte Gedanke, der sich in mein Bewusstsein schlich, bevor ich meinen Gesprächspartner traf galt Eurer Annonce und somit möchte ich sie nicht einfach mehr unbeantwortet lassen.

Vielleicht habt Ihr mittlerweile in Eurer Zweier-Gemeinschaft auch schon Zuwachs bekommen und vielleicht passe ich auch gar nicht in dieses Projekt des friedvollen Umgangs, doch wenn ich mich nicht melde bleibt alles nur Spekulation. Nicht spekulieren, nicht erdenken von Szenarien, nicht Erwartungen anhaften möchte ich, sondern erfahren, fühlen, wissen. Das Leben ist für mich eine Reise, auf der wir Wesen treffen die uns etwas zeigen, die uns etwas geben und die uns etwas sagen damit wir an unser Ziel kommen. Und ich bin der großen schöpferischen Macht, die alles erschafft, die alles erhält und die alles auch wieder zerstört so dankbar, dass ich immer wieder Menschen und Tieren begegnen die genau das tun. Ebenso bin ich immer wieder beeindruckt welche Kraft, welche Inspiration und welche Erkenntnisse ich in der Natur finde und wie scheinbar banale Situation ein Bild des eigenen Lebens wiedergeben. So war es als ich eines Tages einen Platz fegte. Es war ein Parkplatz, eine große Betonfläche in dessen Ecken schon lang Laub lag und allerlei kleine Käfer, Würmer und Tierchen ihr Heim fanden. Zudem lag sehr viel Laub quer verstreut auf diesem Platz und der Wind brauste darüber hinweg und wehte die Blätter immer wieder durcheinander. Emsig wie ich gern mal bin gab ich mir sehr viel Mühe alle Blätter zusammen zu kehren und die Ecken von Laub und Morast zu befreien, als ein Bewohner vorbei kam und mir sagte; "Mensch Marcel das machst du aber gründlich" und wieder verschwand. Da begriff ich, dass ich nicht nur diesen Platz von all seinen Blättern befreien und all die Ecken säubern wollte, sondern auch immer wieder meinen inneren Platz von all den scheinbar nicht so schönen DIngen befreien wollte. Doch was bleibt dann übrig, ein kahler, kalter und hässlicher Betonplatz ohne Leben, dass ich zudem auch noch zerstörte mit meinem groben Besen und der Schaufel. Eine Fläche ohne Charme und Charakter und da begriff ich, dass es doch leichter ist die Ecken so zu belassen wie sie sind, all den scheinbar nicht so schönen, den nicht so reinen den Raum zu geben den es braucht und den Platz in mir mit all seinen Erfahrungen anzunehmen, zu akzeptieren und mit mir meinen Frieden zu machen, mir zu vergeben und mich voll und ganz so anzunehmen wie ich bin und mich zu lieben wie ich bin. Und das ist mache ich jeden Tag aufs Neue, mal fällt es mir leichter und mal schwerer. Alles ist im Prozess und jeden Tag aufs Neue gehe ich auf die Reise in der inneren und äußeren Welt und vielleicht begegnen wir uns mal und werden für eine Weile Gefährten auf dieser Reise namens Leben.

Einen ganz herzenswarmen Gruß von Marcel